Von Juli bis September hatten wir das große Glück, Lara als Praktikantin in unserer Werbeagentur in Münster zu haben. Mit ihrer fröhlichen Natur und kreativen Ader hat sie uns gezeigt, was sie alles kann, und uns eine Vorahnung davon gegeben, wie viel sie noch lernen und schaffen wird. An ihrem vorletzten Tag hat Lara uns ein Interview gegeben, um zukünftigen Praktikanten einen Einblick in unseren Agentur-Alltag zu schenken.

Hi Lara! Lass uns ganz von vorne anfangen: Warum hast du dich für ein Praktikum in unserer Werbeagentur entschieden?

Ich brauchte ein Praktikum für’s Studium, also habe ich mich online umgeguckt. Vor zwei Jahren habe ich mich für mein normales Schulpraktikum bei vielen Agenturen beworben, die ich also schon kannte, jetzt habe ich bei meiner Recherche auch ryanup gefunden. Hier fand ich gerade den Aufruf an Praktikanten cool, weil man gemerkt hat, dass ihr wirklich was mit Praktikanten vorhabt und auch wollt, dass sie was lernen. Die Seite hat mich direkt angesprochen, auch der Instagram-Account hat mir gefallen – also habe ich mich beworben.

Du hattest bestimmt einige Erwartungen an dein Praktikum in unserer Werbeagentur. Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ja! Grob hatte ich drei Erwartungen an mein Praktikum: Erstens wollte ich wirklich etwas lernen, vor allem mit den gängigen Programmen umzugehen. Das sind ja Basics, die man können muss. Dann wollte ich für mich wissen, ob der Job in einer Werbeagentur überhaupt etwas für mich ist, und ein eigenes Empfinden dafür bekommen. Außerdem war mir wichtig, einen Einblick zu bekommen, wie der Alltag in der Branche so aussieht. Das wurde alles erfüllt!

Wie sah dein typischer Tagesablauf bei ryanup aus?

Ich hatte nicht wirklich einen „typischen“ Tagesablauf, jeder Tag hier war anders. Das war ziemlich cool, weil mein Praktikum dadurch so vielseitig war. Manchmal habe ich einfach Fotos gemacht, manchmal habe ich kleine Aufgaben für Kunden bekommen, an denen ich mich dann versuchen konnte. Sonst hatte ich viel Zeit für eigene Sachen und viele kleine Dinge, an denen ich mich ausprobieren konnte.

Und was hat dir am meisten Spaß gemacht?

Was die Programme angeht, fand ich Photoshop und Illustrator am coolsten. Generell hat’s mir viel Spaß gemacht, Fotos zu machen und mich dort auszuprobieren, natürlich hatte ich auch viel Spaß an meinen eigenen Projekten. Ich fand’s auch spannend, ein bisschen in die Kundenwelt reinzuschnuppern und wirklich etwas für Kunden machen zu können, ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich als Praktikant so eine Verantwortung bekommen würde.

Was war die größte Herausforderung während deines Praktikums?

Ich hatte gewisse Erwartungen an mich, denen ich auch gerecht werden wollte. Ein mal sollte ich Icons für die neue Website erstellen und habe gemerkt, dass es nicht so einfach ist, so etwas umzusetzen, wenn es davon schon eine Vorstellung gibt. Gerade weil Daniel (Illustrator bei ryanup, Anm. der Red.) da schon vorgearbeitet hat, war es schwierig, dem gerecht zu werden. Aber ich weiß natürlich, dass ich noch ganz am Anfang stehe, also habe ich mir da keinen großen Druck gemacht.

Hattest du Möglichkeiten, dein Talent unter Beweis zu stellen?

Ich konnte schon meine Kreativität und Ideen umsetzen, z.B. bei den Mockups, die ich gemacht habe. Aber wie gesagt, ich bin gerade erst am Anfang und habe vorher immer nur gezeichnet – ich glaube, dass da in Zukunft noch viel mehr drin ist. Bei den Stickern, die ich gestaltet habe, hatte ich keine Vorgabe und konnte meine Kreativität ausleben – und die sind echt gut angekommen!

Was hast du dazugelernt, und welche Skills konntest du verfeinern?

Oooh, ’ne Menge. Ich habe ja vor zwei Jahren schon ein Praktikum gemacht, das ging aber nur über zwei Wochen, da habe ich nicht so viel mitgenommen. Jetzt habe ich in den Programmen Photoshop und Illustrator echt viel gelernt, jeden Tag kam mir der Gedanke „Oh krass, schon wieder etwas Neues!“, oder ich habe eine kleine Funktion entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte. Natürlich ist auch das noch ausbaufähig, aber ich glaube schon, dass das in die richtige Richtung geht. Was Skills angeht: Vorher habe ich schon digital auf dem iPad gezeichnet, jetzt habe ich das ganze auch in Illustrator umgesetzt.

Abgesehen von den Programmen habe ich gelernt, dass hinter Design und einer Werbeagentur viel mehr steckt, als ich vorher dachte. Auch beim Fachvokabular habe ich anfangs erst gedacht „ach du jemine!“, fand es dann aber spannend, dass man das alles auch lernen und sich da wirklich rantrauen kann. Gerade an Fragen wie „Wie setzt man die Idee jetzt um? Was hat das hinterher für eine Wirkung?“ hängt viel mehr, als ich mir vorher vorgestellt habe.

Wie fandest du das Arbeitsklima in unserer Werbeagentur?

Voll gut. Beim Vorstellungsgespräch war ich vorher ziemlich aufgeregt, habe mich dann aber direkt wohlgefühlt, weil es so entspannt war. Klar, ich war am Anfang schon schüchtern, das ist man ja meistens, wenn man neu ist, man taut immer erst auf. Ich habe mich aber schnell mega wohl gefühlt, konnte immer Fragen stellen und habe auch gute Antworten bekommen – nicht nur von Marian (Geschäftsführer bei ryanup, Anm. der Red.), sondern auch von allen anderen, die Kollegen hier unterstützen sich alle gegenseitig. Das Grillen vor der Agentur war auch super! Und ich freue mich schon mega drauf, selbst auf der Website zu sein, davon habe ich auch schon meinen Freunden erzählt.

Was möchtest du später einmal machen?

Das Praktikum hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass ich in diese Richtung gehen möchte. Mein erstes Praktikum in einer anderen Werbeagentur hat mir diese Ahnung schon gegeben, darin bin ich nach meiner Zeit hier bestätigt. Jetzt will ich erst mal Design studieren, dann schaue ich mal weiter. Eigentlich habe ich mich immer am meisten für Illustrationen interessiert, aber ich möchte mich noch nicht so einpferchen, sondern erst mal von allem etwas mitbekommen. Animationen sind für die Zukunft auf jeden Fall ein spannendes Thema. Ich finde auf jeden Fall cool, was ihr hier macht, sei es jetzt das Grafikdesign für die Outlets oder die Illustrationen von Daniel. Ich denke, irgendwann wird sich eine Tür öffnen – und dann weiß ich auch, was ich machen will.

Hast du Tipps für deine Nachfolger?

Man sollte auf jeden Fall offen sein und etwas lernen wollen. Habt keine Angst, man wird hier gut aufgefangen, und traut euch nachzufragen, wenn ihr nicht weiter wisst. Fragt nach Arbeit, anstatt darauf zu warten, das wird immer gut aufgenommen. Wenn ihr euch bewerbt, zeigt eure Kreativität mit einem kleinen Portfolio. Und denkt dran, dass ihr nicht nervös sein müsst – auch wenn das natürlich immer leichter gesagt als getan ist.

Versuche mal, dich mit drei Worten zu beschreiben.

Hmm.. ich hab vier Sachen! Ich bin begeisterungsfähig, auf jeden Fall ein Kopfmensch, immer für Neues offen und echt gerne kreativ.

Was würdest du am liebsten lernen?

Das ist eine schwierige Frage. Was die Programme angeht habe ich am meisten mit Photoshop gemacht, da sehe ich auch noch viel Potential. Auch in InDesign würde ich gerne besser werden, ich finde es spannend zu sehen wie die ganzen Plakate, Broschüren usw. Zustande kommen. Und wenn ich wirklich alles lernen könnte, würde ich fliegen nehmen.

Wann hast du gemerkt, dass du kreativ bist?

Eigentlich war ich schon immer kreativ, schon im Kindergarten und in der Grundschule. Auf der weiterführenden Schule war ich im Kunst-LK und sogar im Kunst-Projektkurs. Neben der Schule war ich in einem Förder-Förder-Projekt, wo ich als Abschlussprojekt im Schloss ein Referat über Picasso gehalten habe. Ich zeichne viel in meiner Freizeit und war auf dem Gymnasium eigentlich immer der Hotspot für Freunde, die was kreatives brauchen.

Was hat dir an deinem Praktikum hier nicht gefallen?

Die Alexa-Störungen! (lacht) Mir fällt nicht wirklich was ein, ich bin echt zufrieden mit meiner Zeit hier. Es gab mal einen Vormittag oder so, an dem ich wenig zu tun hatte, aber da konnte ich mich auch gut selbst beschäftigen. Eigentlich hatte ich auch daran Spaß. (lacht)

Erinnere dich noch ein mal zurück und erzähl mir von deinem schönsten Moment in unserer Werbeagentur!

Ich fand cool, dass wir Sachen mit dem ganzen Team gemacht haben. Während der Arbeit ist es manchmal ganz ruhig, weil alle gerade arbeiten, dann wird es plötzlich total gesellig. Gerade beim gemeinsamen Grillen hat man sich richtig kennengelernt und konnte sich austauschen. Und Sissi war mein kleiner Lichtblick, ich habe sie richtig in mein Herz geschlossen. Außerdem habe ich Hilfe angeboten bekommen für die Bewerbung auf das Studium – und ich weiß, dass ich mich auch nach dem Praktikum immer bei euch melden kann.

Cedrik

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